Wir sind ein Familienbetrieb in der 3. Generation und führen seit 1906 in Davos drei Sportgeschäfte. Wir leben unseren Sport und testen zugleich das Material auch selber.

Unsere Geschichte

1895
gründete die Familie Ettinger in Davos Glaris die erste Skifabrik.
1906
Rudolf Ettinger gründete an der Talstrasse in Davos Platz eine Skifabrik und Wagnerei, wobei neben der Fabrikation von Skis auch Schlitten aller Art (Pferdeschlitten, Pferdekutschen, Leiterwagen und vieles mehr) produziert wurden. Später entstanden dann auch die ersten Kanadier-Rettungsschlitten und die noch heute weltberühmten Davoser Schlitten‘. Rudolf Ettinger begann mit der Konstruktion von Holzspeichen für die Lastwagenfirmen Saurer Arbon und Bema Olten. Über die Holzspeichen wurden dann auch hier in Davos, bei seinem Bruder an der Dorfstrasse, mit speziellen Pressen Eisenreifen und Vollgummireifen aufgezogen. Zur rationelleren Konstruktion dieser Reifen erfand Peter Ettinger eine hydraulische Presse. Während des ersten Weltkrieges war Rudolf Ettinger Hoflieferant der schweizer Armee für Skis. Jährlich wurden nicht weniger als 10 000 Paar Skis für die Armee gefertigt.
1917
Rudolf Ettinger engagierte Dölf Attenhofer (Sieger der 3. Grossen Schweizermeisterschaft), der ihm bis 1925 bei der Weiterentwicklung half
1919
Rudolf Ettinger verlegte seine Fabrikation von Autorädern und Skis nach Diessenhofen aufgrund zu hoher Frachtkosten der RHB. Zur gleichen Zeit entliess Rudolf Ettinger Dölf Attenhofer, der dann seine eigene Skifabrik in Zumikon gründete. In den folgenden Jahren eröffnete Rudolf Ettinger ein weiteres Sportgeschäft, zuerst im Hause des Hotel Schweizerhof und später im Guntenberghaus.
1931
Am 7. Dezember, 10 Tage bevor der fahrplanmässige Betrieb der 1. Sektion der Parsennbahn aufgenommen wurde, eröffnete Peter Ettinger eines der ersten Sportgeschäfte in Davos Dorf Die ersten Einträge ins Kassabuch erfolgten, und unter Mithilfe seiner Schwester Menga trat das noch junge Unternehmen den Weg in eine erfolgsversprechende Zukunft an.
1934
kam es durch Jack Ettinger, zu dieser Zeit Mitglied der Schweizer-Ski-Nationalmannschaft und seines Zeichens Slalom-Schweizermeister, zu einer revolutionierenden Erfindung, welche die Fabrikation von Skis bis in die heutigen Tage beeinflusst: Die Stahlkante. Sie wurde in den folgenden Jahren als „Jack-Ettinger-Spezialkante“ verkauft.
1937
Im Sommer wurde mit den Erweiterungsarbeiten zur Vergrösserung des Sportgeschäftes begonnen. Im selben Dezember konnte der Bau zu Ende geführt werden, und das Sporthaus Parseim, das sich schon damals grossen Ansehens erfreuen durfte, präsentierte sich nun in stattlichem Gewande.
1942
Peter Ettinger heiratete Anna Luck. Dieser Ehe erwuchsen vier Mädchen und ein Junge, sodass ein Fortbestehen des Familienbetriebes gesichert war.
1945
übernahmen die Söhne Rudolf und Jack das elterliche Geschäft an der Talstrasse. Dieses ging, als Rudolf im Jahre 1951 nach Bern übersiedelte, an Jack Ettinger über, welcher im Jahr 1939 die erste Schweizer Skischule in Argentinien gründete und während 25 Jahren Skischulleiter in Davos war.
1953
Jack Ettinger eröffnete an der Promenade in Davos Platz noch ein zweites Geschäft.
1956
Das Sporthaus Parsenn konnte sein 25 jähriges Bestehen feiern. Noch im Jubiläumsjahr wurde das Projekt zur Vergrösserung der Geschäftsräume an die Hand genommen und dieses konnten im Dezember 1956 eröffnet werden.
1968
erfolgte der wohl grösste Um- und Neubau des Sporthauses Parsenn seit Bestehen, und in den Jahren 1969 und 1970 folgte dann der Um- und Erweiterungsbau von Jack Ettinger Sport in Davos Platz.
1973
wurde an der Talstation der Rinerhornbahn ein weiteres Geschäft eröffnet, das in erster Linie als Serviceleistung dienen sollte. Die Ettinger Sport AG erwarb sämtliche Geschäfte von Jack Ettinger, der sich entschlossen hatte, sich vom aktiven Geschäftsleben zurückzuziehen. An dieser Stelle darf vermerkt werden, dass Jack Ettinger im Sinne und Geiste seines Vaters und seiner Geschwister durch den Verkauf seiner Geschäfte an die Ettinger Sport AG an das Fortbestehen alter Familientradition anknüpfen wollte.
2013
und auch heute noch führen Hansjörg und Susanne Ettinger mit ihren beiden Söhnen die Familientradition weiter.